Pressespiegel

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TLZ vom 24.05.2014

TLZ vom 18.04.2014

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Mehr Informationen gibt es dazu hier und hier.

Radio Lotte am 23.07.2013

hören Sie hier U.Dryander bei Radio Lotte

TLZ vom 16.07.2013

Mehr Informationen gibt es dazu hier.

TA vom 23.05.2013

TA vom 03.05.2013

Mehr Informationen gibt es dazu in unserer Presseerklärung vom 2.5.2013

TA vom 18.03.2013

TA vom 13.03.2013

TLZ vom 13.03.2013

TLZ vom 12.03.2013

TLZ vom 09.03.2013

Vor 100 Jahren: Auszüge aus einem Artikel der Weimarischen Zeitung vom 18.01.1913 Vor hundert Jahren fand eine Gemeindesitzung statt, die sich mit dem Schießhausgelände beschäftigte. Kernsatz: “[…] Diese Architektur läßt sich ästhetisch voll wirksam nur als Abschluß eines großen freien Platzes denken […]“

TLZ vom 08.03.2013

Der Bauausschuss stimmt für die Bebauung. Im Zuge der Abwägung aller Argumente wird der Denkmalschutz gering bewertet. Der Bauausschuss stimmt für die Bebauung. Im Zuge der Abwägung aller Argumente wird der Denkmalschutz gering bewertet.

TLZ vom 08.12.2012

TLZ Nov. 2012 zu unserem Gespräch mit dem OB am 19. November 2012

TLZ vom 17.08.2012

TLZ vom 17.08.2012

TLZ vom 14.08.2012

TLZ vom 14.08.2012

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TLZ vom 29.02.2012

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TLZ vom 20.01.2012

TLZ vom 14.01.2012

TA vom 31.12.2011

und TLZ vom 29.12.2011


lesen Sie hier unsere Meinung dazu

TA vom 14.10.2011

TLZ vom 09.09.2011

TLZ vom 13.08.2011

TLZ vom 12.08.2011

TLZ vom 11.08.2011

TA vom 16.07.2011

TLZ vom 08.07.2011

TLZ vom 11.06.2011

Amtsblatt Weimar Nr. 10/2011

TLZ vom 27.05.2011

TLZ vom 27.05.2011

Kommentar der BI:

Die BI ist erfreut, dass mittlerweile auch die überregionale Presse vom Schießhausgelände Notiz nimmt (Siehe auch FAZ vom 23.11.2010 im Pressespiegel auf dieser Homepage).

Der Artikel trifft den Kern des Problems:

Die stadtkulturelle und städtebauliche Bedeutung des Schießhausgeländes wird von den Verantwortlichen nicht erkannt. Eine Bebauung des durch Fehlnutzung und systematische Nichtpflege verwahrlosten Geländes wird von der LEG Thüringen und vom Weimarer Stadtrat als Aufwertung betrachtet. DIE WELT online sieht es völlig richtig: Ökonomisches Interesse geht den Verantwortlichen vor Denkmalschutz.

Das Schießhausgelände steht zwar nicht am „Park an der Ilm“. (Goethe hat den Park an der Ilm nur in wenigen Teilen mitgestaltet); Goethe hat jedoch die stadträumlich bewusste Wahl des Standortes und die Planung der Gesamtanlage und des Schießhausgebäudes maßgeblich bestimmt.
Die Schrumpfung der Grünflächen im Stadtgebiet ist aber tatsächlich bedeutend. Sie findet schleichend - und das wird bei Betrachtung des langjährigen Prozesses deutlich - kontinuierlich statt. Der Entgrünung wird stadtplanerisch nicht entgegengetreten.

Zu beachten ist, dass das gesamte Flurstück 11/ 6 (7,9 ha) Kulturdenkmal ist. Es geht also nicht nur um das Gebäude, sondern auch um die gesamte vor dem Gebäude liegende Freifläche. Der gesamte zum Gebäude zugehörige Wirkungsraum wird mit der vorgesehenen Bebauung mit vier Reihen Stadtvillen zerstört. Bäume sind links und rechts einer Verkehrsstraße im Bebauungsplan B SCHIE 03 zwar vorgesehen, sie ersetzen aber nicht eine denkmalgerechte Sanierung der historischen Allee (unter Erhaltung der 22 noch vorhandenen Altbäume).

Diese denkmalschädliche Bebauung ist mit Hilfe der interessierten und engagierten Bürgerschaft zu verhindern.

TLZ vom 21.05.2011

TLZ vom 10.05.2011

Presseerklärung des Denkmalvernundes Thüringen vom 10.05.2011

TLZ vom 07.05.2011

TA vom 15.03.2011

Status des Welterbes fürs Schießhaus beantragen

Leserbrief zum Artikel „Schießhauspläne werden ausgelegt in unserer Zeitung am 10. März.
Der Artikel enthält einen Passus, den wir nicht unwidersprochen lassen können: „Am Ende könnte es auch eine Rolle gespielt haben, dass die BI, die sich für einen grundsätzlich anderen Umgang mit dem Areal einsetzt, den Stadträten Unwissen unterstellt hatte.“
Dies würde heißen, den Stadträten zu unterstellen, nicht auf der Grundlage umfangreichen Wissens und damit aus einer verantwortungsbewussten Haltung, sondern auf Grund einer kleinlichen Reaktion ihre Stimme abzugeben. Eine solche Unterstellung halten wir für abwegig.
Die Forschungsarbeit, die Jürgen Beyer mit Mitarbeitern der Klassik Stiftung zur Geschichte und Bedeutung des Schießhauses und seines Geländes geleistet hat, geht weit über das bisher Bekannte hinaus. Der Vortrag von Herrn Beyer am 9. März, wo er diese Ergebnisse vorstellte, bewies das. Er stellte den Entwurf von Gentz in Zusammenhang mit der europäischen Baukultur und wies die Einmaligkeit des Bauwerkes einschließlich seines Geländes für den Klassizismus in der Baugeschichte nach. Die Ergebnisse wurden dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie übergeben, von dem bis jetzt aber keine Reaktion erfolgte. Die Ergebnisse können also der Öffentlichkeit und auch den Stadträten nicht bekannt gewesen sein. Die neuen Forschungsergebnisse geben Veranlassung, darüber nachzudenken, für das Schießhaus und das Schießhausgelände einen Antrag zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe zu stellen. Wenn die neue Planung für das Schießhausgelände ausgelegt ist, sollten diese Überlegungen bei der Stellungnahme der Öffentlichkeit unbedingt Berücksichtigung finden:

Trägt die Planung der Bedeutung des Denkmals Schießhaus und Schießhausgelände Rechnung?

Wird die Chance, den wertvollen Denkmalen Weimars, die den Ruf der Stadt Weimar bestimmen und die Stadt zur europäischen Kulturhauptstadt werden ließen, ein weiteres Kleinod hinzuzufügen, vergeben?

Ist die Bebauung, die nicht grundsätzlich verhindert werden soll, geeignet, dass das Schießhaus und das Schießhausgelände in die Denkmalliste des UNESCO-Welterbes eingetragen werden kann?

Barbara und Wolfgang
Schönfelder, Weimar

TLZ vom 08.03.2011

TLZ vom 22.02.2011

Allgemeinen Anzeiger Weimar vom 26.01.2011

Schießhausgelände denkmalverträglich gestalten!

Im Februar vorigen Jahres hat der Weimarer Oberbürgermeister, Herr Stefan Wolf, den Bebauungsplanentwurf für das 7,9 ha große Schießhausgelände der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach diesem Entwurf werden 34 Stadtvillen die Sicht zum und vom Schießhaus verdecken. Dies ist nicht hinnehmbar, denn die Freifläche hat den gleichen Status wie das Gebäude. Das „Schießhaus der Büchsenschützengesellschaft mit Freifläche“ wurde vom Thüringer Landesamt für Denkmalschutz und Archäologie in das Denkmalbuch eingetragen. Dies geschah „aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen“, die in der Denkmalbegründung präzise genannt werden. Ausdrücklich wird darin der für das Gebäude konzipierte Wirkungsraum beschrieben. Das vom Schlossbaumeister Heinrich Gentz im Jahr 1803 entworfene Gesellschaftshaus wurde in hervorragender Weise in einen historischen, parkartigen Landschaftsraum mit vorhandenen barocken Gestaltungselementen, insbesondere einer mächtigen Allee eingefügt. Es entstand ein Gebäude, welches von italienischer Baukunst und vom berühmten Renaissancebaumeister Palladio inspiriert ist. Das Gebäude umarmt mit seinen beiden arkadenbestückten Seitenflügeln symbolisch die Stadt, auf die man herabsehen konnte. In der Gebäudeachse und seitlich der schattenspendenden vierreihigen Allee wurde eine große Fläche, die Festwiese, planiert. Goethe war maßgeblich an der Projektdiskussion beteiligt und beaufsichtigte den Bau im Auftrag des Herzogs. Das Gesellschaftshaus mit seinem Umfeld für die Freizeitvergnügungen des Weimarer Bürgertums war und ist ein einmaliges, national bedeutsames und beispielgebendes Denkmal bürgerlicher Stadt-, Bau-, und Gartenkultur der Goethezeit und des Klassizismus. Dieses Areal ist bürgerliches Komplement zum feudalen Schloss, dessen Festräume vom gleichen Architekten 1803 gerade fertiggestellt waren. Es ist einer der frühesten klassizistischen Festhallenbauten mit Vorbildwirkung; er wurde z. B. für den ersten Entwurf des Wiesbadener Kurhauses (1810 fertig gestellt) kopiert. Die Freiflächen mit Flanier-Allee, Festwiese, Schießgarten der Büchsenschützengesellschaft, mit Kegelbahnen und Einrichtungen zur Getränkeversorgung waren schon früh ein Zentrum bürgerlicher geselliger Freizeitvergnügungen. Das „Freizeitzentrum“ gehörte der Stadt. Der Fürstenhof ließ es sich nicht nehmen, so manche bürgerliche Festlichkeiten mit seiner Anwesenheit zu adeln.
Die Stadt steckt nun in einem Dilemma, denn das Gelände wurde im Widerspruch zum Thüringer Denkmalschutzgesetz und zu Satzungen der Stadt Weimar als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Das Denkmalschutzgesetz und die Weimarer Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen lassen die geplante Wohnbebauung und das Fällen der noch vorhandenen historischen Alleebäume nicht zu. Aber noch ist es nicht zu spät, eine Korrektur vorzunehmen. Das Kulturdenkmal sollte als Chance begriffen werden, den Stätten des klassischen Weimars ein zurückgewonnenes bürgerliches Kleinod der Weimarer Goethezeit an die Seite zu stellen. Gleichzeitig können damit wirksam Sünden der Vergangenheit, die zur Militarisierung des Geländes, zu seiner Isolierung und zum Verschwinden aus dem öffentlichen Bewusstsein geführt hatten, getilgt werden. Außerdem wird mit reduzierter Bebauung der städtebaulich bedrohliche Prozess zunehmender Entgrünung unserer Stadt zumindest verlangsamt. Schmerzlich wirkt sich auch beim Komplex Schießhausgelände die fehlende städtebauliche langfristige Gesamtkonzeption, die für diese Aufgabe fehlende Verwaltungsstruktur, ja die offensichtlich fehlende Information und Kompetenz in den für die städtebauliche Gestaltung verantwortlichen Gremien aus.
Die Bürgerinitiative (BI) „Rettet das Schießhausgelände jetzt“ hat sich zum Ziel gestellt, gegen das Vorhaben denkmalschädlicher Bebauung vorzugehen und sich für einen denkmal-verträglichen Kompromiss einzusetzen. Deshalb ruft die BI die Entscheidungsgremien auf, in einem offenen Planungsverfahren mit der BI zusammenzuarbeiten, ihre Angebote zu kompetenter Mitarbeit anzunehmen, damit zum Beispiel die nach Kenntnisstand der BI noch fehlenden denkmalpflegerischen Zielstellungen für das Gebäude und die Freifläche endlich erarbeitet werden. Es muss ein Weg gefunden werden, der dem Denkmal hinreichend gerecht wird. Eine reduzierte Bebauung ist möglich, wenn die Allee wiederhergestellt wird und der historische Wirkungsraum für das Gesellschaftshaus erhalten bleibt. Auch mindestens ein zur Ilm hinführender Weg als Teil der noch sichtbaren Spuren der barocken Anlage im Hölzchen sollte berücksichtigt werden. Nur dann erhält das Gebäude wieder die in der Goethezeit konzipierte Wirkung im Landschaftsraum, und das Terrain kann, ähnlich wie ursprünglich vorgesehen, vielfältig genutzt werden.
Übrigens: Die Fachleute wissen genau, der Flächennutzungsplan ist kein Dogma. Man sollte sich nicht auf ihn berufen; denn er kann geändert werden. Dies ist lt. Baugesetzbuch auch möglich.

Die BI „Rettet das Schießhausgelände jetzt“ erläutert u. a. Bedeutung, Schutzstatus, ihre Position und ihre Ziele in ihrer Homepage unter

www.weimar-schiesshausgelaende.de

Dort findet sich auch ein Aufruf, dem sich Bürger per E-Mail anschließen oder auf diesem Wege ihre Meinung kundtun können. Auf dieser Internetseite wird die BI, wenn die Stadt ihre überarbeiteten Pläne offenlegt, die Bürger über ihre Vorstellungen informieren. Falls nötig, wird die BI aufzeigen, welche Möglichkeiten der Stellungnahme im Rahmen demokratischer Bürgerbeteiligung es gibt.

Bürger können sich mit Fragen und Meinungen auch direkt per E-Mail an die BI wenden:

info@weimar-schiesshausgelaende.de

Ulrich Dryander (für die BI)

TLZ vom 13.01.2011

TLZ vom 07.12.2010

FAZ vom 23.11.2010

TLZ vom 10.11.2010

TA vom 18.09.2010

Zeitzeugen zum Schießhaus

Für eine Broschüre zum Schießhaus sucht die Initiative „Rettet das Schießhausgelände jetzt“ Kontakt zu Zeitzeugen.

In ihrem Engagement gestärkt hat die Bürgerinitiative (BI) „Rettet das Schießhausgelände jetzt“ das große Interesse, das ihr Informationsangebot zum Denkmaltag in und vor dem Gemäuer hervorgerufen hat (TA berichtete). Aus den Äußerungen der Neugierigen konnten die Initiatoren deutlich entnehmen, dass die übergroße Mehrheit in einer denkmalverträglichen Bebauung der zum Flächendenkmal gehörenden westlichen Freifläche eine akzeptable Lösung gegenüber dem Bebauungsplan-Entwurf sieht. Dieser hatte die große stadtseitige Freifläche als Teil des Flächenkulturdenkmals „Schießhaus der Büchsenschützengesellschaft mit Freifläche“ nicht denkmalgerecht berücksichtigt, erinnerte der BI-Sprecher Ulrich Dryander. Aus Sicht der BI darf nur eine Randbebauung der Freifläche erfolgen, um einen ausreichenden Wirkungsraum zum und vom Schießhaus zu lassen. Dies sei mittlerweile nicht nur die Auffassung der BI, „sondern einer immer breiter werdenden Öffentlichkeit“. Aus den Gesprächen ergaben sich Anregungen für die weitere Arbeit. So bereitet die BI eine Informationsbroschüre vor, in der kompetent Geschichte, Denkmalbedeutung, denkmalverträgliche Entwicklung und laufendes Bauleitverfahren dargelegt werden. Dafür sind Zeitzeugen gefragt, die ihre mit dem Schießhausgelände verbundenen Erlebnisse, Begebenheiten und historischen Erfahrungen übermitteln möchten. Sei es im Zusammenhang mit der Rodelbahn, Veranstaltungen im und am Haus, ebenso Geschichten über Reparatur- und Abrissarbeiten, die Tätigkeit der Polizei oder der sportlichen Nutzung.

Kontakt:
Prof. Frank Blecken, f.blecken@ freenet.de,
Tel.:(03 64 53) 7 47 33, oder (01 73) 662 69 62.

TA vom 13.09.2010

TLZ vom 29.04.2010

TLZ vom 18.02.2010

TA vom 17.02.2010

TLZ vom 22.08.2009

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Zuletzt geändert: 2017/07/03 05:27