Eigentümer

Die Flur 23, Flurstück 11/6, also das gesamte unter Denkmalschutz stehende Schießhausgelände, ist mittlerweile geteilt.
Die westliche Freifläche vor dem Gebäude, der Wirkungsraum und Denkmalbestandteil mit dem gleichen Status wie ihn das Gebäude hat, gehörte der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH. Ihr Vorstandsvorsitzender war der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Herr Machnig. Mehrheitseigentümer der LEG ist das Land Thüringen. Diese Freiflche wurde von der LEG parzelliert und an private Bauinteressenten verkauft.

Herr Uwe Hoffmann aus Weimar hat das Gebäude und das östliche Gelände (ehemaliger Schießgarten) gekauft.
Das Gebäude wird schrittweise weitgehend denkmalgerecht instandgesetzt und wurde auch von Anfang an einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Inzwischen sorgen vielfältige Kulturveranstaltungen, Hochzeiten u. ä. im Festsaal des Schießhauses dafür, dass das Gebäude bei den Bürgern der Stadt bekannt wird.
Einen Investor für das Gebäude und das östliche Gelände gewonnen zu haben, betrachtet die Bürgerinitiative nur als Teil der Lösung.

Wichtig war, wie inzwischen geschehen, dass der Wirkungsraum der Stadtseite vor dem Gebäude nicht wie im offengelegten Bebauungsplanentwurf vorgestellt, mit Stadtvillen zugebaut wird und damit das herausragende, einmalige und überörtlich bedeutsame Denkmal bürgerlicher Stadt-, Bau- und Gartenkultur der Goethezeit und des Klassizismus endgültig zerstört würde.

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Zuletzt geändert: 2015/01/26 15:00