Aktivitäten der Bürgerinitiative (BI) Rettet das Schießhausgelände jetzt (Auswahl)

Die Quellenhinweise beziehen sich auf Dokumente, die dem Stadtarchiv Weimar übergeben worden sind.

DatumAktivität (Stand 1.12.2014)
21.08.2009Offener Brief an den (damaligen) Kultusminister des Freistaates Thüringen, Bernward Müller – Schreiben nicht beantwortet [Dok 1] [Press 1]
04.11.2009Erinnerung an den Offenen Brief per Schreiben an den (neuen) Kultusminister Christoph Matschie [Dok 2] Das Schreiben des TMBWK wurde am 02.12.2009 beantwortet [Dok 3]
10.12.2009Ortsbesichtigung mit Vertretern des Kultusministeriums, des Thüringer Landesamtes für Denkmalschutz und Archäologie, der unteren Denkmalschutzbehörde Weimar und Vertretern von interessierten Bürgern (darunter Vertretern des Ortskuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz). Ein Protokoll wurde angefertigt. [Dok 4]
28.01.2010Treffen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde. (U. a. konnte die Behörde keine genaue Angabe zu der unter Schutz stehenden Denkmalfläche machen.) Das Ergebnis dieser Besprechung wurde in einem Schreiben vom 31.01.2010 an das TMBWK usammengefasst und darum gebeten, das B-Plan-Verfahren bis zum Vorliegen aller noch erforderlichen Untersuchungen, Bewertungen und Zielsetzungen auszusetzen. [Dok 5]; [Dok 6]
17.02.2010Diskussionsbeiträge zur Veranstaltung der „vorgezogenen Bürgerbeteiligung“ zur Vorstellung des Bebauungsplanentwurfs
31.03.2010Organisation einer Anwohnerversammlung (rege Beteiligung) [Dok 7]
Lfd.
Recherchen
Lfd. Recherchen zur Geschichte, zum Denkmalstatus, zur Bedeutung, zur Beteiligung Goethes am Projekt usw., Befragung von Zeitzeugen
01.03., 2.05.
und 20.11.2010
Erarbeitung und Verbreitung eines Positionspapiers der Bürgerinitiative, dessen lfd. Aktualisierung – Information an die Verantwortlichen des Bauplanverfahrens (OB, LEG, TLDA usw.) [Dok 8]
01.03.2010Info-Veranstaltung mit Vertretern der Fraktionen des Stadtrates Weimar (SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke und Weimar-Werk sind der Einladung gefolgt; Übergabe von Info-Materialien).
07.04.2010Treffen mit Architekt Grunwald (Berlin), der einen Gegenentwurf an die Stadtverwaltung schickte.
03.05.2010Treffen mit Vertretern der FDP. [Dok 9]
19.08.2010Information an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Antwort erfolgte mündlich: Ein Engagement erfolgt nicht; die Stiftung sei „ein Förderverein und kein Forderverein“; immerhin bittet die Stiftung um Information bei neuen Erkenntnissen.
September 2010Gespräche mit dem Käufer des Schießhauses: Eindruck der BI – er hat einen denkmalverträglichen Ansatz für die Nutzung. [Dok 10]
12.09.2010Organisation einer Präsentation vor Ort zum Tag des Offenen Denkmals, obwohl die Veranstaltung nicht im offiziellen Plan stand. Großer Zuspruch: 350 Besucher. [Press 2]
05.08.2010Auf unsere Initiative hin: Kleine Anfrage im Landtag von MdL Carsten Meyer (Bündnis 90 / Die Grünen), Antwort unbefriedigend; unser Kommentar zu den Antworten wird nicht beantwortet. [Kleine Anfrage 812 vom 05.08.2010, Drucksache 5/ 1605 vom 06.10.10] Erarbeitung einer Stellungnahme zur Kleinen Anfrage [Dok 11] und Versand per Mail [Dok 11 a]
Oktober 2010Einrichtung einer Homepage der BI (mit kostenloser Software) www.weimar-schiesshausgelaende.de
27.10.2010Formulierung eines Aufrufs gegen die denkmalschädlichen Vorhaben der Stadt, die Aktion wird verbunden mit einer Unterschriftensammlung [Dok 12]
Lfd.Informationen an die Presse; Einrichtung eines Pressespiegels auf der Homepage vorgesehen (Veröffentlichungen inzwischen auch überregional, z. B. FAZ)
11.01.2011Öffentliche Info-Veranstaltung mit Vortrag von U. Dryander (Sprecher der BI)
19.01.2011Brief an den MDR mit der Bitte, die Problematik Schießhausgelände ins Blickfeld zu rücken. (Keine Antwort)
07.02.2011Gespräch und Schriftverkehr mit Prinz von Sachsen-Weimar und Eisenach über die Situation zum Schießhausgelände. Ein Eingreifen in diese Vorgänge wird von ihm nicht erwogen: „Natürlich bin ich traurig, dass hier keine angemessene Lösung versucht wird.“
16.02.2011Zwei Info-Plakate der BI, inhaltlich abgestimmt mit dem Ortskomitee der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, werden aus dem Schaufenster, welches die Stadtverwaltung der Stiftung zur Verfügung gestellt hat, ohne Absprache vom Vermieter entfernt. Siehe Homepage der BI Pressespiegel TLZ vom 22.02.2011. [Press 3]
16.02.2011Öffentlicher Vortrag des Vereins der Freunde des Stadtmuseums: „Das Schießhaus – ein bedeutendes Zeugnis der Stadtkultur um 1800“ v. J. Beyer
09.03.2011Protestmeeting vor der Stadtverwaltung; Anlass: Der bevorstehende Offenlegungsbeschluss zum Bebauungsplan „Das Schießhaus / Der Schützengarten B Schie 03“ – Forderung eines Moratoriums. Die Offenlegung wurde mit nur einer Gegenstimme beschlossen. Ein Vertreter der LEG bezeichnet kurz vor Beginn der Stadtratsitzung, während der dann der Beschluss zu Offenlegung gefasst wurde, gewendet an den Sprecher der BI das Ansinnen der BI öffentlich als „Schwachsinn“.
09.03.2011Auf Einladung des Ortskuratorium der DSD wird der Vortrag „Das Schießhaus – ein bedeutendes Zeugnis der Stadtkultur um 1800“ v. J. Beyer im Festsaal des GNM wiederholt.
25.03.2011Auf Einladung des Ortskuratoriums der DSD hält Prof. Blecken den Vortrag „Ein ländliches Gebäude soll die Gegend zieren und wird von ihr geziert – das Schießhausgelände in Geschichte und Gegenwart“ im Festsaal des GNM.
31.03.2011Treffen mit Vertretern der Stadtratsfraktion DIE LINKE.
12.04.2011Herr Dr. J. Seifert, Herr Mende und Herr J. Beyer erarbeiten für das Schießhausgelände einen Antrag auf Ergänzung zum Weltkulturerbe „Klassisches Weimar“. Die Gruppe und die BI halten aufgrund der neuesten Forschungen das Schießhausgelände für weltkulturerbewürdig. Der unterschriftsreife Ergänzungsantrag wird in Kopie an das ICOMOS-Nationalkomitee übermittelt. Dort wird ein solcher Antrag unterstützt. Die BI wendet sich an die UNESCO in Paris, um diese Einrichtung auf die Gefährdung des Schießhausgeländes aufmerksam zu machen. Sie bittet um Einflussnahme, damit das Bebauungsplanverfahren so lange ausgesetzt wird, bis die inzwischen bekannt gewordenen neuen Erkenntnisse zur großen Bedeutung dieses Areals umfassend berücksichtigt sind.
30.04.2011Im Amtsblatt Nr. 8, S. 5407, vom 30.04.2011 wird die Verlängerung der öffentlichen Auslegung bekanntgegeben.
Mai 2011Das ICOMOS-Nationalkomitee richtet ein Schreiben an den OB Weimars mit dem Antrag auf Stornierung des B-Plan-Verfahrens.
11.05.2011Übergabe von Info-Unterlagen zum Problem Schießhaus (Bildmaterial, Darstellung des Problems, Manuskript des Vortrages von Herrn Beyer) an die Ministerpräsidentin Lieberknecht in Kapellendorf. Die Ministerpräsidentin versprach, sich das Material genau anzusehen.
17.05.2011Treffen mit Grüne Wahlverwandtschaften e. V., Herrn Dr. B. Post; Erläuterung der Position der BI.
09.06.2011Abschluss der Offenlegung des Bebauungsplanentwurfes „Das Schießhaus / Der Schützengarten“ B SCHIE 03; viele Bürger und die BI haben die Gelegenheit genutzt, gegen die vorgesehene Bebauung mit vier Hausreihen Stellung zu nehmen. [Als Beispiele: Dok 13, 14,15,16]
16./17.06.2011Präsentation (Schautafel) und Erläuterungen zur 82. Hauptversammlung der Goethegesellschaft. Sammlung von Unterschriften unter den Aufruf zur Rettung des Schießhausgeländes. [siehe Dok 12]
Juli 2011Das von der BI an die UNESCO in Paris geleitete Schreiben wird von dort aus an die BRD und das Land Thüringen weitergeleitet. Daraufhin wird in einem Gespräch im Kulturministerium mit TLDA und Dr. J. Seifert der Ergänzungsantrag abgelehnt. Es wird aber erreicht, dass zwei weitere Gutachten zur Bedeutung des Geländes in Auftrag gegeben werden.
18.08.2011Interview mit SALVE TV für einen Film, der sich nachträglich als von der LEG als Werbefilm beauftragt herausgestellt hat (sinnentstellend verkürzte Wiedergabe der Aussagen des Sprechers der BI).
August 2011In der Archivzeitschrift „Weimar-Jena: Die große Stadt“ erscheint im Heft 4/3 (2011) der Artikel „Das Schießhaus in Weimar – ein bedeutendes Zeugnis der Stadtkultur um 1800 in Weimar“ von Jürgen Beyer
09.09.2011Teilnahme der BI (Prof. Blecken und U. Dryander)an einem Livegespräch im Studio Radio Lotte mit OB Wolf und Unterer Denkmalbehörde, Herrn Jestedt. Der OB Wolf bezieht sich in der Diskussion auf ein von ihm beauftragtes Gutachten von Prof. Gerhard Schmid. Darin wird der Anteil Goethes an der Gestaltung des Schießhausgeländes abwertend als „reiner Verwaltungsakt“ abgetan. [auch TLZ vom 09.09.2011]
11.09.2011Anlässlich des Tages des offenen Denkmals Präsentation (Infotisch) am Schießhaus mit großen Zulauf; über 100 Bürger unterschreiben den Aufruf der BI gegen die denkmalschädliche Bebauung. (Bisher ist über 870 mal unterschrieben worden.)
Oktober 2011Das gartenkünstlerische Gutachten von Frau Prof. E. Schmidt, Dresden, liegt vor. Die Stellungnahme des TLDA zu diesem Gutachten vom 26.10.2011 zeigt eine völlige Fehleinschätzung dieses Amtes. Die Reaktion von J.Beyer und J.Seifert wird vom Landeskonservator brüsk zurückgewiesen.
24.10.2011Versuch, in einem Gespräch mit der Lokalredaktion der TLZ ein Podiumsgespräch oder mindestens einen Runden Tisch zu organisieren. Das Gespräch kommt nicht zustande.
Fazit Ende 2011Alle bisherigen Bemühungen führten nicht zu einer Zusammenarbeit mit der LEG oder der Stadt. Die BI fordert ein Moratorium, um ergebnisoffen über den Entwurf mit dem Planungsträger, der LEG und dem Stadtrat mit dem Ziel diskutieren zu können, eine denkmalverträgliche Lösung zu erreichen.
16.02.2012

01.03.2012
Die BI reagiert auf eine durch die LEG veranlasste Fällaktion auf dem Schießhausgelände. Sie schreibt an die Verantwortlichen Protestbriefe und trifft sich mit dem OB-Kandidaten Carsten Meyer vor Ort [Siehe TLZ vom 16.02.2012]. Außerdem verfasst die BI einen offenen Brief an den OB, in dem zur Pressemitteilung zu den „Freischnittarbeiten auf dem Schießhausgelände“ Stellung genommen wird.
2012In der Archivzeitschrift „Weimar-Jena: Die große Stadt“ erscheint im Heft 5/1 (2012) der Artikel „Das Schießhaus in Weimar – nur ‚Goethes Verwaltungsakt‘?“ von Jürgen Beyer. Darin wird die Beteiligung Goethes über den Verwaltungsakt hinaus mit wissenschaftlichen Argumenten deutlich gemacht.
April 2012Das 2. Gutachten (→ Juli 2011 und Oktober 2011) von Prof. U. Reinisch, Berlin, liegt im TLDA vor. Das TLDA verkündet, dass auch dieses Gutachten keine positive Aussage zum Weltkulturerbe bringt. (Das Gutachterthema war auch falsch vorgegeben: Kann das Schießhaus mit seinem Park als Weltkulturerbe angesehen werden? Eine Ergänzung zum bestehenden Welterbe war nicht zu bewerten.
28.04.2012Der unabhängige Kandidat Mario Finkbeiner empfiehlt für die OB-Stichwahl Herrn Stefan Wolf. Herrn Finkbeiner wurde vom OB-Kandidaten S. Wolf zugesichert, für den Fall seiner Wahl „einen Satzungsbeschluss einzubringen, der gegenüber der Offenlage eine deutlich reduzierte Bebauung vorsieht“ [TLZ vom 28.04.12].
09.05.12; 10.06.12Die BI bittet den neuen (und alten) OB, Stefan Wolf, um ein Gespräch. Inhaltliche Stichpunkte werden ihm vorab übermittelt.
12.06.2012Dem Stadtrat und Vorsitzenden des Kulturausschusses Dirk Möller (Die Linke) werden in einem Gespräch die neuesten Forschungsergebnisse, die die Einmaligkeit des Schießhausgeländes weiter untermauern und beweisen, durch Jürgen Beyer erläutert.
14.06.2012In einem Gespräch mit Dirk Möller sichert der OB nochmals zu, dass er sich für eine reduzierte Bebauung einsetzen wird. Außerdem erklärt er sich bereit, in kleinem Kreis mit der BI über das Schießhausgelände zu sprechen.
Juli 2012J. Beyer in Verbindung mit dem Gutachter Prof. Reinisch, Berlin und Prof.Wegner, Jena beginnen mit der Vorbereitung einer wissenschaftlichen Tagung zum Schießhaus.
Fazit nach Wahl des OBDie Diskussionen während des Wahlkampfes mit den OB-Kandidaten haben das Schießhausgelände weiter in den Fokus der Weimarer Bevölkerung und vor allem der Stadtpolitik gerückt. Schrittweise wird zur Kenntnis genommen, dass das Denkmal-Gelände stärker geschützt werden muss. Ein Gespräch mit dem OB erscheint nun möglich.
10.08.2012In der TLZ vom 10.08.2012 [Press 4] erscheint ein Artikel, in welchem verkündet wird, dass weitere Gutachten keine Gründe ergeben hätten, die einer Bebauung entgegen stehen. – Das Schießhaus würde nicht Teil des Welterbes „Klassisches Weimar“. ( → April 2012) Ein um fünf Gebäude reduzierter Bebauungsplan würde demnächst dem Stadtrat als Abwägungsempfehlung vorgelegt. Dies wird als Entgegenkommen gegenüber der BI bezeichnet. Einer Bebauung ab September nächsten Jahres stünde nichts mehr im Wege.
14.08.2012Der Gutachter, Prof. Ulrich Reinisch, teilt die Auffassung des Weimarer OB nicht und hat in einem Pressetext u. a. richtig gestellt, dass eine Bebauung des Innenraums der Freifläche vor dem Schießhaus nicht zugelassen werden sollte. – Die Stellungnahme der BI erscheint in der Presse nicht. [zu Press 4 Stellungnahmen: Dok 17a, 17b, Press 5]
17.08.2012Gespräch im Kultusministerium zu den ergänzenden Gutachten von Prof. Schmidt und Prof. Reinisch. Vorausgegangen war ein Brief des ICOMOS-Nationalkomitees an das TMBWK, in dem die Möglichkeit eines Ergänzungsantrages aufgezeigt wird. Das TLDA beharrt auf seiner Auffassung; das TMBWK schließt sich der Bewertung der Fachbehörde an, die eine Bebauung nach B-Plan ermöglicht. Sie bleibt bei einer ablehnenden Auffassung, obwohl Dr. J.Seifert und J.Beyer noch einmal (Schr. vom 05.09.2012) deutlich ihre Auffassung darlegen: die falsche Beauftragung, in beiden Gutachten, besonders im Gutachten E. Schmidt sind eindeutige Auffassungen zur hochrangigen Bedeutung enthalten. Auf konkrete Argumente wird im Antwortschreiben des TLDA (September 2012) gar nicht eingegangen. Ein letztes Schreiben (10.11.2012) an das TLDA wird nicht beantwortet.
05.09.2012Um den Druck zu erhöhen, wendet sich die BI ein weiteres Mal an die UNESCO Paris, um zu erreichen, dass der Bebauungsplan ausgesetzt wird. Erfahrungsgemäß wird das Schreiben an zuständige Stellen in Deutschland geschickt. [Dok18]
September 2012Die BI bemüht sich erneut, die überregionalen Medien zu interessieren. Nach Kontakt mit einem freien Mitarbeiter wird ein Artikel der F.A.Z. verfasst. Die BI ist gespannt, ob erscheinen wird. [Siehe FAZ vom 23.11.2010]
September 2012Ein Gespräch zwischen OB Wolf und der BI ist trotz mehrfacher Erinnerung noch nicht zu Stande gekommen.
03.09.2012In einem offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats wird darauf hingewiesen, dass die wissenschaftliche Forschung zum Schießhaus mit Park noch nicht abgeschlossen ist und deswegen eine Konferenz vorbereitet wird. Die BI bittet für den Fall, dass über eine Abwägungsempfehlung zu entscheiden ist, ein Moratorium so lange zu erwirken, bis die Forschung als Voraussetzung für Entscheidungen des Stadtrates einen befriedigenden Stand erreicht hat. [Dok 19]
September 2012Die BI erfährt, dass die Abwägungsempfehlung den Stadträten erst Anfang nächsten Jahres vorgelegt wird. Die Stellungnahmen der Bürger werden noch einmal geprüft…
01.10.2012Die Ratsmitglieder erhalten die Stellungnahme zu den ergänzenden Gutachten, ausgearbeitet von J. Beyer und Dr. J. Seifert. Die BI bietet sich an zum Meinungsaustausch. Ziel: Moratorium bis zur Auswertung einer wissenschaftlichen Konferenz. [Dok 20, Dok 21]
18.10.2012Der OB hat sich für ein Gespräch mit der BI entschieden. J. Beyer und der Sprecher, U. Dryander, stellen sich dieser Aufgabe. Nach einer dreiviertel Stunde war klar, dass für den OB ein fachlicher Meinungsaustausch zum Finden einer denkmalverträglichen Lösung nicht in Frage kommt. „Ich bin Jurist“ – Mit diesem Argument verdeckt er die Tatsache, dass er nicht als Endverantwortlicher das Denkmal zu retten versucht, sondern, dass er sich hinter dem TLDA als Träger öffentlicher Belange versteckt und sich nur für die Bauplanung in der Verantwortung sieht. Die unwesentliche Verringerung der Gebäudeanzahl verbucht er als gegen die LEG durchgesetzt. Im Übrigen dränge ihn der Stadtrat zum Handeln.
Oktober 2012Die Bonner Zentrale der DSD wird von der BI über den aktuellen Stand informiert und nochmals gebeten, sich für das Schießhaus und seinen Park zu engagieren. [Dok 22]
28.11.2012Der OB, Herr Wolf, informiert die Stadtführer während ihrer jährlichen Zusammenkunft, diesmal im Festsaal des Rathauses, auf Anfrage auch zur aktuellen Situation beim Schießhausgelände. Es wird keine Veranlassung gesehen, den um fünf Gebäude reduzierten B-Plan – der mit einer vierreihigen Bebauung immer noch denkmalschädlich ist – weiter zu diskutieren. Die Änderungsempfehlung der Stadtverwaltung, angeblich gegen die LEG durchgesetzt, wird demnächst dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Der Sprecher der BI (ebenfalls Stadtführer) fragte, warum der OB seine Endverantwortung für den Denkmalschutz nicht wahrnimmt und stattdessen auf die Expertise des Landeskonservators verweist. Die Stadt Weimar sei für die Bauplanung verantwortlich, für die Denkmalbewertung verweist er – wie schon oft – auf die Zuarbeit des TLDA als TÖB. Mit diesem demokratischen Verfahren sollte sich der Sprecher der BI endlich abfinden.
03.12.2012Die BI verfasst einen offenen Brief an die Ministerpräsidentin Frau Dr. Christine Lieberknecht, in dem die aktuelle Situation zusammengefasst ist und insbesondere auf die Verantwortung des Landes hingewiesen wird. Es wird die Bitte ausgesprochen, die Aussetzung des Verfahrens zu bewerkstelligen und die zu erwartenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung zu berücksichtigen. Um die finanzielle Absicherung der Tagung wird z. Z. gerungen. [Dok 23, Antwort: Dok 23 A] Die Antwort vom 09.01.2013 war für die BI so unbefriedigend, dass sie sich veranlasst sah, nachzuhaken. [Dok 23 B] Antwort: Dok 23 C]
03.12.2012Die Tagesordnung für die Dezembersitzung des Weimarer Stadtrates enthält entgegen den mündlichen Ankündigungen nicht das Thema Schießhausgelände. Die nächste Beratung findet am 6. Februar 2013 statt.
07.12.2012Vier Professoren aus unterschiedlichen Universitäten Deutschlands haben einen offenen Brief an den OB und die Stadträte Weimars geschickt, in welchem sie fordern, von der Verabschiedung des Bauplanes Abstand zu nehmen und die Ergebnisse der Tagung mit zu berücksichtigen. [Dok 24]
21.12.2012Der Vorsitzende der wissenschaftlichen Kommission der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), Horst von Bassewitz, nimmt Kontakt mit der BI auf. Er hat die Informationen zum Schießhausgelände, die die BI der Präsidentin der DSD gesendet hat, mit großem Interesse gelesen und wird durch den Sprecher der BI im Detail über die Situation informiert. Er verspricht, Anfang Januar 2013 darauf hinzuwirken, dass die DSD ihre Bedenken zum B-Plan des Schießhausgeländes an den OB schriftlich richten wird.
Dezember 2012In einer vorbereitenden Beratung wird der 12. und 13. Juli 2013 für die wiss. Beratung festgelegt. Die Finanzierung der Veranstaltung ist gesichert.
Fazit für 2012Nur eine geringfügige Reduzierung der Bebauung konnte bisher erreicht werden. Trotz neuer Gutachten, die dem gesamten Denkmal nationale Bedeutung beimessen und die Freihaltung der Festwiese fordern, soll eine denkmalschädliche Bebauung durchgesetzt werden. Die zu erwartenden Ergebnisse einer bevorstehenden wissenschaftlichen Tagung sollen unberücksichtigt bleiben.
Januar 2013Der Antrag der BI, vor dem Kulturausschuss die aktuelle Situation vortragen zu dürfen, wurde (mit der Stimme des für Kultur Verantwortlichen OB, Stefan Wolf), abgelehnt. Es wurde auf die Fraktionen verwiesen.
Januar 2013Eine Anfrage beim Präsidenten der Musikhochschule Weimar, Prof. Dr. Stölzl, ergab, dass er sich in Sachen Schießhausgelände nicht engagieren werde. Ihm reicht es, dass das „Schießhaus durch eine Privatinitiative wieder zu kulturellem Leben erwacht worden ist. Ich finde es auch gut, dass auf dem wahrlich riesigen Gelände in Zukunft auch Menschen leben.“ Die Gesamtfläche als Kulturdenkmalwert kommt in seiner Stellungnahme nicht vor.
Januar 2013Die BI hat erreicht, dass die Wissenschaftliche Kommission der DSD sich in ihrer nächsten Zusammenkunft im Febr. 2013 mit dem Schießhauspark beschäftigt.
19.02.2013Gespräch beim OB Wolf unter Anwesenheit von Stadtplanungschefin Frau Grigutsch, Vors. des Bauausschusses Herrn Kobelt und Herrn Knappe (Vors. der Maria-Pawlowna-Gesellschaft als Vermittler des Gesprächs) Ein Gespräch mit dem Bauausschuss wird erwogen. Der Bitte der BI, ein Moratorium zu gewähren, damit die Ergebnisse der wissenschaftlichen Konferenz in den Abwägungsprozess zur Bebauungsplanung einfließen, wird nicht entsprochen. Eine Unterstützung der wissenschaftlichen Konferenz durch die Stadt kommt offensichtlich nicht infrage.
20.02.2013Beratung der Wissenschaftlichen Kommission der DSD. Beschluss: Empfehlung eines Stopps für den Bebauungsplan (Moratorium) bis zur wissenschaftlichen Tagung im Juli 2013. Diese Forderung geht am 08.03.13 als Brief an den OB Weimars und wird den Stadträten gemailt. [Dok 25]
11.03.2013Ein Zeitungsartikel von 1913 belegt: Der Gemeinderat hat sich schon vor 100 Jahren (!) mit dem Schießhausgelände beschäftigt und beschlossen, das Gelände (den Wirkungsraum) frei von störenden Zusatzbauten zu machen, damit das Gebäude, wie es Goethe gewollt hat, wirken kann. Der Artikel wird an die Stadträte gemailt. [Press 6]
13.03.2013Der Stadtrat beschließt mit drei Enthaltungen und einer (NPD-) Gegenstimme den Abwägungs- und Satzungsbeschluss zum Schießhausgelände. Dieser denkmalschädliche Beschluss schafft nach verwaltungs- und baurechtlicher Prüfung durch das Thüringer Landesverwaltungsamt Baurecht. Vor der Abstimmung nahmen Vertreter der Stadtratfraktionen das Wort. Herr Oedekoven (FDP) schwadronierte von der Gemeinschaft, die vor den Einzelnen geschützt werden muss.
15.03.2013In einer Stellungnahme in der Lokalpresse wird der Abwägungs- und Satzungsbeschluss durch die BI mit Befremden und Enttäuschung zur Kenntnis genommen. Die BI fordert von Oedekoven wegen seiner schlimmen Entgleisung in der Diskussion vor der Abstimmung (–> 13.03.2013) eine Entschuldigung.
10.04.2013 Die BI legt bei der Stadtverwaltung mit Kopie an das Thüringer Landesverwaltungsamt Widerspruch gegen den Bescheid zu ihrer Stellungnahme zum Bebauungsplan-Entwurf ein. Die BI musste leider feststellen, dass die Antworten der Stadtverwaltung (Frau Grigutsch, Dezernat Stadtentwicklung, Kultur und Wirtschaft) sehr pauschal, teilweise oberflächlich, in einigen Fällen falsch oder gar nicht auf die Darlegungen der insgesamt 57 Stellungnahmen eingegangen waren. [Dok 26]
24.04.2013Eine Antwort des Thüringer Verwaltungsamtes auf das Widerspruchsschreiben macht deutlich, dass die BI wegen fehlender Beteiligtenfähigkeit keinen Widerspruch einlegen kann. Ein Normenkontrollantrag kann nur eine natürliche oder juristische Person stellen, die in eigenen Rechten verletzt ist. [Dok 27]
16.05.2013Im MDR Thüringenjournal sagte der Oberbürgermeister Wolf: „Menschen haben sich an die Brache bei sich gegenüber gewöhnt und natürlich nicht ganz so viel Verständnis dafür, dass andere Menschen auch eine schöne Wohnung haben wollen.“ Damit unterstellt er wider besseres Wissen der Bürgerinitiative Eigeninteressen, obwohl er natürlich den Kompromissvorschlag der BI kennt, wonach gegenüber den in den 90er Jahren gebauten Reihenhäusern an der Straße Am Schießhaus eine Hausreihe auf dem Denkmalgelände gebaut werden könnte. Mit dem Bau nach Kompromiss würde die Aussicht auf das Denkmalgelände, vom OB abwertend als Brachfläche bezeichnet, und auf den Ettersberg zerstört. Eigeninteresse, wie vom OB infam behauptet, ist also nicht festzustellen.
11.-12.07.2013Die wissenschaftliche Tagung „Das Schießhaus zu Weimar – Ein unbeachtetes Meisterwerk von Heinrich Gentz?“ der Veranstalter Klassik Stiftung Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Weimar in Verbindung mit dem Deutschen Nationalkomitee des Internationalen Rates für Denkmalpflege bestätigte und verstärkte die Auffassungen der BI von der Einmaligkeit des Geländes. Insbesondere wurde das Alleinstellungsmerkmal des multifunktionalen Vergnügungsparkes [Vauxhalls] deutlich, denn die architektonischen Vorbilder in London und Paris stehen nicht mehr und vom Schlossbaumeister Heinrich Gentz steht auch nicht mehr viel. Die Ergebnisse der Tagung können nicht mehr in die Beschlüsse des Stadtrates einfließen, denn der hat den Bebauungsplan längst abgesegnet und damit die Voraussetzungen für das Baurecht geschaffen. Ein Moratorium lehnte der Stadtrat ab. Stattdessen wurde – dies war juristisch erforderlich – die Erhaltungssatzung und die Gestaltungssatzung der Stadt Weimar (siehe Amtsblatt vom Nr. 8 vom 27.04.2013) in ihren Geltungsbereichen verkleinert; das Schießhausgelände ist vom Schutz durch diese Satzungen inzwischen nicht mehr betroffen.
05.08.2013Die BI richtet in Auswertung der Tagung einen dringenden Appell an die MP Lieberknecht, um sie zu bewegen, die Bebauung zu stoppen. [Dok 28] In der Antwort durch eine beauftragte Ministerialdirektorin vom 04.09.13 wird der BI mitgeteilt, dass die Tagung entgegen der Auffassung der meisten Teilnehmer der Veranstaltung keine neuen Erkenntnisse erbracht habe. Zwei Vertreter des TLDA wurden befragt. Diese teilten der Ministerialrätin mit, dass „die bisherigen Forschungsergebnisse des TLDA auch unter Einbeziehung der … Gutachten aufrecht erhalten bleiben“. [Dok 29]
08.09.2013Der „Tag des offenen Denkmals“ geht ohne Aktivität der BI vorüber, denn auf dem Schießhausgelände ist eine Veranstaltung im Rahmen des Weimarer Kunstfestes (Nike Wagner) vorgesehen. Ein Vortrag zum (passenden) Motto des Denkmaltages „Unbequeme Denkmale“ wird von der Stadtverwaltung verhindert. (Erst am –> 20.09.13 kann dieser Vortrag gehalten werden.)
20.09.2013Prof. Blecken hält auf Einladung des Ortskomitees der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in der Stadtbibliothek einen Vortrag zur geschichtlichen Einordnung des Schießhausgeländes. 83 Bürger Weimar nehmen die Gelegenheit wahr, näheres über das einmalige Gelände zu erfahren. Die Untere Denkmalbehörde der Stadt hatte den Wunsch geäußert, diese Veranstaltung nicht am Tag des öffentlichen Denkmals (08.09.13) durchzuführen. Offensichtlich ist das Schießhaus ein zu unbequemes Denkmal.
22.09.2013Der Eigentümer des Gebäudes, Herr Hoffmann hat eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die über den gesamten Wahlnachmittag verteilt ein umfangreiches Kulturprogramm anbietet. Er will auf diese Weise deutlich machen, welche Möglichkeiten im Haus und im Umfeld bestehen, wenn auf die kulturelle Tradition der Vauxhalls wie zur Goethezeit zurückgegriffen wird. Die BI hat die Gelegenheit genutzt, um die Bürger Weimars über die aktuelle Situation zu informieren.
16.10.2013Nach Analyse des Antwortschreibens der MP Frau Lieberknecht vom 04.09.13 (→ 05.08.2013, Dok 29) richtet die BI nochmals ein Schreiben an sie. [Dok 30, Dok 30A – C]]
30.01.2014Zusammenkunft mit dem Vorstandsmitglied von „Mehr Demokratie e. V.“, Herrn Häusler, um Möglichkeiten zu besprechen, das B-Plan-verfahren noch zu beeinflussen. Der Vorschlag eines Bürgerantrags wird untersucht werden. Vorzuschlagen wäre zum Beispiel, dass – ohne die beschlossene denkmalschädliche Bebauung zu ändern – ein etwa vier Meter schmaler Weg in Verlängerung der Mittelachse des Gebäudes über die gesamte ehemalige westliche Freifläche realisiert wird, um so wenigstens ein Minimum der alten Sichtbeziehung zu retten.
21.03.2014Gemäß Thüringer Kommunalordnung wurde dem OB, Herrn Wolf, der Einwohnerantrag übermittelt. Dieser Antrag bezieht sich auf die von der Stadtverwaltung ins Internet gestellten Zielstellungen des Bauvorhabens und verlangt, dass genau diese auch realisiert werden. Es handelt sich um Garantien für die kulturelle Gebäudenutzung auch nach Fertigstellung der Wohnhäuser, um die Schaffung einer echten, also dauerhaften Sichtbeziehung auf der dann zugebauten Freifläche und um die Erhaltung/Wiedererrichtung der historischen Allee. Der Einwohnerantrag wurde von 378 Bürgern Weimars unterzeichnet. [Info-Blatt Nr. 9]
26.03.2014Die Lokalpresse erfährt auf Anfrage beim OB, dass dieser den Antrag wegen Nichtzuständigkeit für unzulässig hält. Der OB beabsichtigt im Fall der Zulassung des Einwohnerantrags durch den Stadtrat, dies bei der Kommunalaufsicht zu beanstanden. [Press 7]
09.04.2014Der Stadtrat hat den Antrag des OB, den Einwohnerantrag zum Schießhausgelände nicht zuzulassen abgelehnt. Der Einwohnerantrag ist angenommen.
10.04.2014In einem Schreiben an den Vertreter der Unterzeichner des Einwohnerantrags informiert der OB, dass er ihn als rechtswidrig beanstandet und deshalb den Vollzug aussetzt. [Dok 31]
11.04.2014Die Lokalpresse informiert, dass in einer Sondersitzung in der nächsten Woche der Einwohnerantrag nochmals behandelt werden soll. Ursprünglich war die nächste Stadtratsitzung erst nach den Stadtratwahlen am 25.05.2014 vorgesehen.
16.04.2014Der Unterzeichner des Einwohnerantrags wird vom OB Wolf informiert, dass nach Beanstandung des Beschlusses vom 09.04.2014 in einem erneuten Beschluss am 16.04.2014 der Stadtrat nunmehr den Einwohnerantrag wegen Unzulässigkeit abgelehnt hat. [Dok 32]
29.04.2014Das Mitglied des Stadtrates Rudolf Keßner (Grüne) hat sich die Unterzeichnerliste des Einwohnerantrags beschafft und alle angeschrieben. Viele der Unterzeichner wundern sich, dass kurz vor der Stadtratswahl eine solche von Wahlwerbung geprägte Aktion gestartet wird. Die BI (vertreten durch J. Beyer und U. Dryander) weisen in einem Brief an Herrn Keßner nochmals darauf hin, dass auch die Grünen mitschuldig an der Zerstörung des Denkmals sind.
15.05.2014Im Namen der Unterzeichner des Einwohnerantrags wird gegen die Ablehnung des Einwohnerantrags Widerspruch eingelegt. Eine juristisch nicht relevante Aktion; deshalb wird auf diesen Widerspruch durch die Stadtverwaltung nicht reagiert. [Dok 33]
Juli 2014Erster Spatenstich durch Vertreter der LEG mit dem OB Wolf. In seiner Ansprache spricht der OB von überzogenen Forderungen der BI.

Fazit

Das Schießhausgelände wird bebaut und damit das Denkmal irreversibel zerstört. Was hat die BI erreicht?

  1. In zwei Schritten wurde die Bebauung geringfügig reduziert und dadurch wenigstens ein etwas größerer Vorplatz vor dem Gebäude geschaffen. Das Schießhaus zur Hinterhofidylle werden zu lassen, wurde verhindert.
  2. Die BI hat mit dazu beigetragen, das Gelände im Bewusstsein der Weimarer neu zu verankern.
  3. Die wissenschaftlichen Recherchen zur Erfassung der Bedeutung dieses Areals – von der BI initiiert – haben zu neuen Erkenntnissen geführt. Diese Recherchen werden weitergeführt.
  4. Bei den konzeptionellen Überlegungen zur Sanierung Schießhauses werden die Recherche-Erkenntnisse berücksichtigt. Der Investor und Eigentümer des Gebäudes wird weiter unterstützt.
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Zuletzt geändert: 2017/07/03 07:28